Am Abend wird das Bad von allen im Haushalt benutzt, und dabei bleibt vieles liegen. Tuben stehen offen, Handtücher hängen schief, und am Waschbecken sammeln sich Tropfen und Haare. Wer am nächsten Morgen ins Bad kommt, beginnt den Tag also mit Aufräumen. Das kostet Nerven und Zeit, die man am Morgen selten übrig hat. Eine kurze Routine vor dem Schlafengehen ändert das ohne großen Aufwand.
Die Schritte sind klein und leicht zu merken. Handtücher werden wieder an ihren Haken gehängt, Flaschen und Tuben zugedreht und an ihren Platz gestellt. Das Waschbecken wird kurz mit einem Tuch abgewischt, und die Zahnbürsten stehen ordentlich im Becher. Die schmutzige Wäsche wandert in den Korb, statt auf dem Boden zu liegen.
Alles hat seinen festen Platz
Diese Routine funktioniert nur, wenn jede Sache einen festen Platz hat. Körbe oder Schalen auf dem Regal sammeln Kleinkram, und jede Person hat ihren eigenen Bereich für Pflegeartikel. Kinder finden sich besser zurecht, wenn ein kleines Bild oder ein Farbpunkt am Fach zeigt, was hineingehört. So wissen alle sofort, wohin ein Gegenstand gehört.
Am einfachsten verbindet man die Routine mit einer Gewohnheit, die es ohnehin schon gibt. Wer sich jeden Abend die Zähne putzt, räumt danach gleich das Bad auf. Das Aufräumen bekommt dadurch einen festen Zeitpunkt und muss nicht extra geplant werden. Wer Kinder hat, macht daraus gern ein kleines Spiel, bei dem alle mitmachen. Mit der Zeit geht es fast von selbst.
Zum Abschluss wird ein Blick auf den Abfalleimer geworfen. Ist er voll, wird er gleich geleert und mit einem frischen Sackerl versehen. Auch der Spiegel und die Ablage werden mit einem kurzen Wisch sauber gehalten. Nasse Handtücher werden dabei ausgebreitet, damit sie über Nacht trocknen können. Dann kann man mit gutem Gefühl ins Bett gehen.
Am Morgen zeigt sich der Vorteil sofort: Das Bad ist frei, sauber und ordentlich. Niemand sucht die Zahnbürste oder muss erst Platz auf der Ablage schaffen. Weil die kleinen Handgriffe täglich erledigt werden, wird das große Putzen deutlich seltener nötig. Ein ordentliches Bad kostet am Abend nur wenig Zeit und spart am Morgen viele Nerven.